Samstag, 29.11.2014

Der Winter bringt seine spezifischen Gericht mit sich, z.B. Sauerkraut.

Also solche, die daran erinnern, dass wir lange – und in grauer Vorzeit – körperlich auf dem Feld und im Stall gearbeitet haben, und entsprehend hungrig uns an den Essenstisch gesetzt haben.

 

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Kuchenverkauf adé?

Es gibt an unserer Schule eine gute Einnahmequelle für Klassen:

sie veranstalten einen Kuchenverkauf.

Wobei das die Aktion unzureichend beschreibt: sie verkaufen süßes und salziges Gebäck, zumeist auch selbstgebacken. (Manchmal schleichen sich auch aufgebackene Teiglinge ein, aber was soll’s).

An solchen Tagen wird der professionelle Bäcker arbeitslos.

Nur wird diese Einnahmequelle kaum noch genutzt, ja unlängst erlebte ich einen Elternabend, bei dem eine richtige Anti-Stimmung gegen diese Methode der Einnahmebeschaffung herrschte.

Ich finde das schade, denn solche Aktionen haben mehrere Ebenen:

die Klasse muss sich selbst organisieren, sie muss einen Plan haben, an dem alle beteiligt sind,

sie muss die Eltern einbinden, und schließlich findet ein schöner Markt statt, mit zumeist leckeren Sachen. Da finden sich die Schüler im Austausch mit anderen. Und schließlich zeigt sich am Ende, ob sie gut gewirtschaftet haben.

Ja, manche entwickeln da noch ganz andere Fähigkeiten: ein Schüler erklärte mir seine Methode der Priesgestaltung: Lehrer zahlen mehr als Schüler, und bei Schülern taxiere er, wieviel sie sich leisten könnten, danach richtet sich der Preis, den er verlangt. Genial.

Und solche Erfolge und Erfahrungen werden nicht mehr an die Oberfläche gebracht, wenn der Kuchenverkauf eingestellt wird.