Warum ich Golf spiele:

  • weil ich dabei Spaß habe
  • weil ich mich beweisen und übertreffen kann
  • wegen der Bewegung
  • weil ich das auch mit anderen Menschen tun kann, mir bekannten und unbekannten
  • weil es beinahe das ganze Jahr möglich ist
  • weil es eine hohe Konzentration erfordert, so dass der sonstige  Alltag ausgeblendet bleibt.

Es ist also Freizeitvergnügen und auch ein wenig Therapie.

Da stört Verbissenheit. Ich habe es zuweilen erlebt, dass Menschen – eigentlich nur: männliche Mitspieler – völlog verkrampft auf den Platz gingen, mit einer hohen Misserfolgsorientierung, die dann zu den entsprechenden schlechten Schlägen führte. Was sie wiederum bestätigte und zu neuen Selbstbezichtigungen und Selbstverhöhnungen führte. Ein wenig Verzweiflung war dabei – nun hatte man viel Geld für neue Schläger ausgegeben, in Trainerstunden investiert, und der Schwung war dahin und kam nicht wieder. Kann ja passieren. Aber diese unendliche Larmoyanz und dieser selbstquälerische Gestus haben mich genervt, erschreckt und gleichzeitig mich mit mir sehr einverstanden gemacht. Ich jubele auch nicht über misslungene Schläge. Aber mir geht die Verbissenheit ab. Auf schlechte Schläge folgen gute. Und umgekehrt. Das ist Golf. Und manchmal dauern Phasen mehrere Schläge. Das gilt es hinzunehmen. Und sich nicht bei jedem neuen Schlag zu bedauern.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Etikette beim Golfen solches Verhalten erlaubt.

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Golfturnier

Es war ein angenehmer Flight, 3 Spieler. Und wir kamen gut voran.

Das mit den korrekten Zählen haben wir dann spätestens am 3. Loch auch geregelt gehabt…Ich habe aber auch schon Spieler erlebt, die gerne mal einen Schlag vergessen haben. Unerfreulich. Weil es auch ungute Stimmung macht, wenn man jemanden korrigiert.

Meine Schläge waren meistens ok, um die Grüns und auf den Grüns allerdings zu schwankend. Immer mal wieder die Länge unterschätzt. Und an einem Loch habe ich einen Ball verloren, ehe ich das Loch ganz aufgeben mußte.

Dennoch, ich komme dem nächsten Handicap-Schritt näher. Geduld und Demut sind gefragt.