Im Focus…

,einem von mir ansonsten gemiedenen Blatt las ich neulich ein Interview mit dem CDU-Inneminister Strobl von Baden-Württemberg.

„Die Kreidezeit in den Schulen beenden wir jedenfalls. Mehr als 65 Prozent der Schülerinnen und Schüler von heute werden einmal einen Beruf ausüben, den es noch gar nicht gibt. Mit einem kleinen Computerraum in den Schulen ist es da längst nicht mehr getan. Fächer wie Informatik oder Medienbildung haben wir jetzt gezielt im Stundenplan ein- und ausgebaut.“

Dazu drei Bemerkungen:

  • Bildungsarbeit ist Beziehungsarbeit – ob mit oder ohne Kreide, ist völlig nebensächlich.
  • Ob größere Computerräume oder das Umgehen mit dem Smartphone oder dem Tablet wirklich geeignet sind, Menschen auf die zukünftigen Anforderungen der Lebensgestaltung adäquat vorzubereiten? Man mag es bezweifeln.
  • Es war die Vorgängerregierung, die Informatik und Medienbildung in den Stundenplan „eingebaut“ hat, das nur dem redlichen Umgang mit Fakten zuliebe.
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Autor: Jürgen

Ich werde ab dem kommenden Schuljahr (2016/17) nicht mehr als Lehrer arbeiten. Mein Aufgabengebiet wird sein, andere Schulen zu durchleuchten und ihnen eine Rückmeldung zu ihrer Performance zu geben. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, und freue mich sehr über meine gelungene Familie, ich spiele gerne Golf (die Leidenschaft ist größer als das Können), lange Jahre war ich aktiver Politiker. Alles hat seine Zeit. Diese ist vorüber. Dennoch bleibe ich politisch wach. Zudem fahre ich sehr gerne Rad. England ist für mich ein beliebtes Reiseziel.

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