Sich Rückmeldung holen

Es kann überraschend, schockierend, frustrierend, ermutigend, inspirierend und viel Anderes mehr sein.

Sicher ist nur eines: es läßt einen mit mehr Arbeit zurück.

Und es  verlangt häufig danach, etwas genauer wissen zu wollen, Einschätzungen verstehen zu wollen und die Bedeutung eines Themas zu erläutern.


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Schöne Wortneuschöpfung

CDU wählt Abgeordneten Frei zum Fraktionsvizenden

Das stammt aus der https://www.sueddeutsche.de/news/politik/parteien—berlin-cdu-waehlt-abgeordneten-frei-zum-fraktionsvizenden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-181211-99-180953

2 Tage in Räumen

weitestgehend ohne Tageslicht verbracht mit gefühlten 30 Stunden Input.

Nun sollten alle Infos verarbeitet und weiterverbreitet werden. Viel Arbeit wartet auf mich.

Das Gute ist ja wirklich: es gibt Anregungen und relevante Informationen.

Aber zuweilen gelingt es mir auch, zuzuhören und etwas Anderes zu konzipieren – einen Brief, eine Tagesordnung für eine Sitzung. Oder dergleichen.

In meinem Heimatort

gibt es eine großartige Tradition: alljährlich wird ein Jugendmusikpreis vergeben, den diejenigen Jugendlichen erhalten, die bei „Jugend musiziert“ die höchste Punktzahl erreicht haben.

Natürlich geben diese Kostproben ihres Könnens ab bei einem öffentlichen Konzert.

Weil die jedoch keinen Abend alleine bestreiten können, spielt zudem das Landesjugendorchester eines oder mehrere Werke.

So war es gestern auch wieder. Zur Aufführung gelangte Gustav Mahlers 5. Sinfonie. Ich als Banause, was klassische Musik anbelangt, war höchst beeindruckt von der Orchesterleistung, die diese ganz unterschiedlichen Facetten der Mahlerschen Komposition grandios zur Geltung brachte. Es ist zudem ein sehr eigens Erlebnis, 95 junge Musikerinnen und Musiker mit Freude und Hingabe zu erleben, die dieses Orchester auch als Gemeinschaft erleben.

Es wurde deutlich daran, dass eine Muskerin während des Konzerts (ihr Instrument hatte nicht den größten Part) zu weinen anfing und auch am Ende des Konzerts hemmungslos weinte. Abschiedsschmerz.

Wie schön und beeindruckend jedoch, eine solche Gemeinschaft erleben zu dürfen, die sich nicht selbst genügt, sondern einen produktiven Beitrag zum Kulturleben beisteuert.

 

Noch immer hingerissen

von diesem Blog, der kongenial Uwe Johnsons Jahrestage bearbeitet:

http://blogs.faz.net/cresspahl/.

„– Was hast Du mir noch verschwiegen?“ (9. und 12. Juni 1968) – aus der 43. Lesung, die zudem die Rolle der Erzählerin mehrperspektivisch problematisiert: was erzählt sie, was läßt sie weshalb aus, welche Form der Geschichtsschreibung wird verwendet und gleichzeitig in ihrer Begrenztheit erläutert.

Mein Respekt für die Gestalterin dieses Blogs, Birte Förster, ist immens.

Ob die Amerikaner mit diesem Roman etwas anzufangen wissen?

https://www.theatlantic.com/entertainment/archive/2018/10/uwe-johnsons-anniversaries-the-morality-of-facts/573118/