„He told graduates at the Coast Guard Academy on Wednesday that “no politician in history has been treated worse or more unfairly” by the media.“*

Hybris and whiner.

Was eine grauenvolle Mischung.

*https://www.nytimes.com/2017/05/17/business/media/trumps-urging-that-comey-jail-reporters-denounced-as-an-act-of-intimidation.html?hp&action=click&pgtype=Homepage&clickSource=story-heading&module=b-lede-package-region&region=top-news&WT.nav=top-news&_r=0

Bei Donald J….

bin ich mir sicher, dass er nie meint, was er sagt.

Oder dass das, was er sagt, nicht den Kern trifft. Sondern dass es immer eher darum geht, etwas Anderes nicht zu sagen oder zu vertuschen.

Also, wenn er sagt, dass er das Recht habe, etwas getan zu haben – z.B. Geheimdienstinformationen den Russen brühwarm mitzuteilen – , dann fragt man sich: was hat er wohl getan, wozu er kein Recht hatte?

Kommunikation mit der Absicht, falsche Fährten zu legen.

Ach, Gott, Donald, für wie dumm hältst Du die Welt?

 

Na, klar finde ich das gut,

dass Macron gewonnen hat. Und dann auch noch so deutlich. Und na klar, ist es weniger erfreulich, dass ein Drittel der Wählerinnen und Wähler sich für diese Kreide gefressen habende, rechtsradikale, ausländerfeindliche und illiberale Gegenkandidatin ausgesprochen haben.

Auch unerfreulich: die geringe Wahlbeteiligung. Und die vermutlich große Zahl an ungültigen Stimmen.

Aber noch ist wenig geschafft – bei den Parlamentswahlen kommt es darauf, dass eine verläßliche Mehrheit für Macron ins Parlament einzieht. Und deswegen sind die kommenden Tage und Wochen vorentscheidend.

Ansonsten haben wir 2022 eine wahrscheinliche Präsidentin Le Pen.

Fritz Teufel, der mittlerweile

gestorbene ehemalige Fahrradkurier, ein prominentes Mitglied der APO und Vertreter der Spaßguerilla-Fraktion, fällt mir zum 1. Mai immer ein.

Zu Studienzeiten verteilten die K-Gruppen an der Uni zum 1. Mai Flugblätter, darin wurde man aufgefordert: „Heraus zum 1. Mai“. Also heraus zu irgendwelchen massenhaften Veranstaltungen der Arbeiterbewegung.

Teufel, der zu dieser Zeit irgendwo im Knast saß, kommentierte dies so: „Mir wäre auch jeder andere Termin Recht.“